Kommunen

Hier finden Sie Informationen, die besonders auf Interessen der kommunalen Gebietskörperschaften abgestimmt sind. 

Kommunale GDI- Studie- Einsatz von Geoinformationen in den Kommunen

Bauleitplanung

Straßendaten nach OKSTRA (Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen)

Offener Informationskreis


Kommunale GDI- Studie- Einsatz von Geoinformationen in den Kommunen

Die GDI- Umfrage wurde 2012 in den Städten, Kreisen und Gemeinden durchgeführt.
(http://www.staedtetag.de/imperia/md/content/dst/einsatz_geoinformationen_in_kommunen_studie_2013.pdf)

Ziel:
Ein wichtiges Ziel der bundesweiten Umfrage ist, mehr Transparenz in den nach Breite und Tiefe sehr heterogenen kommunalen Geoinformationsmarkt zu bringen. Insbesondere sollte der Status Quo und das Potential der Kommunen für den künftigen Ausbau von Geodateninfrastrukturen erfasst werden. Die Studie bestätigt, dass neben den amtlichen Geobasisdaten der Länder viele der für leistungsfähige länderspezifische, nationale und europäische Geodateninfrastrukturen (INSPIRE) relevanten Datenbestände in Kommunen erfasst und gepflegt werden. Damit zeichnet sich für die Zukunft eine stufenweise Weiterentwicklung der Geoinformation im kommunalen Bereich ab: Von heutigen Geoinformationssystemen zu kommunalen Geodateninfrastrukturen und deren Vernetzung mit landesweiten Geodateninfrastrukturen bis hin zu einer europäischen Geodateninfrastruktur INSPIRE.

Ergebnis:
Die bisherigen GDI-Aktivitäten sind derzeit weitgehend bundes- und landesorientiert, obwohl es bereits eine Vielzahl guter Anwendungsbeispiele von Geoinformationen in den Kommunen gibt. Exakt hier muss ohne Konnexitätsängste, Kompetenzgerangel und andere Vorurteile angesetzt werden.
Modernes Verwaltungshandeln wird mehr und mehr bestimmt durch Transparenz, Partizipation, Kollaboration, Innovation, freie Daten und offene Schnittstellen.
Geoinformationen tragen maßgeblich zur Transparenz in fast allen Lebensbereichen bei. Einsatzmöglichkeiten von Geoinformationen sind denkbar beispielsweise in den Bereichen Bürgerservice, Ordnung, Bildung, Kultur, Gesundheit, Verbraucherschutz, Soziales, Jugend, Schule, Umwelt und Planung sowie Wirtschaft, Energie und Verkehr. Angesichts der aktuellen Open-Government- und Open Data-Initiativen sollte daher eine landesweit einheitliche Bereitstellung von Geoinformationen für Bürgerinnen und Bürger sowie für Politik und Wirtschaft angestrebt werden.

Ergebnis für Thüringen:
An der Umfrage beteiligten sich in Thüringen 46 kreisangehörige Städte und Gemeinden sowie 8 Verbandsgemeinden.

Die interne und öffentliche Geodatenbereitstellung sind unterschiedlich ausgeprägt. Breitbanddaten werden in Thüringen nicht bereitgestellt.
Verwaltungsinterne Daten sind im Bereich Geobasisdaten, Bauleitplandaten, Umwelt- und Tourismusdaten zu finden.
Öffentliche Daten werden in Thüringen sehr wenig angeboten, dazu zählen u.a. Energiedaten, Ver- und Entsorgungsdaten, Statistik und Demografiedaten, Wirtschaftsdaten und Riskomanagementdaten. Die veröffentlichten Daten bilden nur einen geringen Anteil der behördenintern zur Verfügung gestellten Geoinformationen. Datenschutzbedingte Unsicherheiten sowie mögliche kommerzielle Interessen bilden Gründe für die momentane Zurückhaltung der Veröffentlichung. Insgesamt beinhaltet die Durchdringung der Geodatentechnologie in der Kommunalverwaltung noch erhebliches Ausbaupotential.

(Quelle: Einsatz von Geoinformationen in den Kommunen)


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Bauleitplanung

In der 4. Sitzung der AG zur Feststellung der INSPIRE- Betroffenheit wurde herausgearbeitet, das kommunale Daten der geplanten Bodennutzung u.a. Bebauungspläne, vom Anhang III der INSPIRE- Richtlinie Thema Bodennutzung betroffen sind.
Die Frist zur Bereitstellung der Metadatenbeschreibung endet am 03.12.2013. Die Meldung dieser Datensätze muss im fortlaufenden Monitoring Prozess erfolgen.
Der Bereitstellungsprozess wird derzeit zwischen dem Gemeinde- und Städtebund Thüringen e.V., dem Thüringischen Landkreistag, dem Thüringer Landesverwaltungsamt und dem ferderführenden Ressort im Geoinformationswesen dem TMBLV, abgestimmt.

Eine Hilfestellung zur Erfassung der Metadaten finden Sie hier.


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Straßendaten nach OKSTRA (Objektkatalog für das Straßen- und Verkehrswesen)

In der 5. Sitzung der AG zur Feststellung der INSPIRE- Betroffenheit wurde herausgearbeitet, dass Kommunen, deren Straßendaten nach OKSTRA vorliegen, vom Anhang I der INSPIRE- Richtlinie Thema Verkehr betroffen sind.
Die Frist zur Bereitstellung der Metadatenbeschreibung ist bereits seit dem 03.12.2010 verstrichen. Die Meldung dieser Datensätze muss im fortlaufenden Monitoring Prozess erfolgen.
Die Frist zur Bereitstellung der Datensätze endet am 23.11.2017.


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Offener Informationskreis

Die GDI- Th möchte aufgrund der Vielzahl der ständigen dynamischen Veränderungen und der wachsenden Komplexität der Anforderungen der INSPIRE-Vorgaben einen offenen Informationskreis „INSPIRE Umsetzung in der GDI-Th“ ins Leben rufen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.